Tempel Schrein Japan – Ukiyo-e Illustration eines Pilgers am Torii-Tor mit Wasserbecken und Räucherstäbchen
Verbeugen, reinigen, läuten, beten – der Schrein-Besuch folgt einem klaren Ablauf der sich sofort richtig anfühlt.
Kultur

Tempel & Schrein in Japan: So verhältst du dich richtig

·5 Min Lesezeit·KonnichiWOW Japan

Reinigungsritual, Glocke, Klatschen: Schrein-Besuche folgen einem klaren Ablauf. So machst du nichts falsch.

Ein Schrein (jinja) ist shintoistisch und meist durch ein rotes Torii-Tor erkennbar. Ein Tempel (otera) ist buddhistisch und hat oft ein großes Holztor und Räucherstäbchen.

Schrein: der Ablauf

  • Vor dem Torii kurz verbeugen, nicht durch die Mitte gehen.
  • Am Wasserbecken (temizuya) Hände und Mund reinigen.
  • An der Opferbox: Münze einwerfen, Glocke läuten, 2× verbeugen, 2× klatschen, beten, 1× verbeugen.

Tempel: ähnlich, aber ohne Klatschen

Im Tempel klatschst du NICHT. Du verbeugst dich, faltest die Hände still und sprichst dein Gebet. Räucherstäbchen kannst du anzünden und den Rauch zu dir wedeln.

Was du vermeiden solltest

  • Im Hauptgebäude fotografieren, wenn ein Verbot steht.
  • Laut sprechen oder telefonieren.
  • Auf Schwellen treten – im Tempel immer drüber, nicht drauf.
  • Mit Schuhen Bereiche betreten, die mit Tatami ausgelegt sind.
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